Nichts für Hellenologophobiker

Nachdem der Post gestern heute ja ein wenig spät kam, schreibe ich trotzdem mal preußisch pünktlich.

Ich habe neulich in einer souveränen Selbstdiagnose festgestellt, dass ich an leichter Canophobie (Angst vor Hunden) sowie Glucodermaphobie (vor der Haut auf warmer Milch) leide. Ich bin dann in der Wikipedia-Liste der Phobien ein wenig hängen geblieben und einige interessante Ängste gefunden.
Klück müch
Eher unangenehm stelle ich mir zum Beispiel die Cherophobie (vor Fröhlichkeit) vor und jemand mit Phronemophobie (vor Gedanken) wird es auch nicht ganz leicht haben. Ganz aktuell ist vielleicht auch die Papaphobie (vor dem Papst) weit verbreitet.

Jetzt würde mich natürlich interessieren, welche Phobien ihr so euer eigen nennt. Wer hat Angst vor Schatten (Scoleciphobie), vor Wolken (Nephophobie), Maulwürfen (Zemmiphobie) oder gar Freitag dem 13. (Paraskavedekatriaphobie).

Also liebe Leserschaft, macht mal Butter bei de’ Fische (Angst vor Fischen übrigens Ichtyophobie) und  klärt uns über eure geheimsten Ängste auf.

Zum Schluß noch was kurzes lehrreiches: Die Platzangst ist eigentlich nicht wie meistens gedacht die Angst vor Engen Räumen (Claustrophobie), sondern die Angst vor offenen und weiten Plätzen (Agoraphobie). Das hat der Volksmund irgendwie mal verdaddelt.

Ich freue mich schon auf die Kommentare und auch auf die Beiträge der Kollegen, hoffentlich bekommt nicht noch irgendjemand eine Blogophobie.

(Der Hellenologophobiker aus dem Titel hat übrigens Angst vor griechischen Ausdrücken, also würde er mit dem Beitrag wohl nicht ganz glücklich werden.)

 

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