Schon länger wieder da!

Nachdem ich inzwischen auch schon eine Woche Zeit hatte mich von Irland zu erholen und gerade (verdientermaßen??) mit dem Zaunpfahl erschlagen wurde, hier meine Erlebnisse.
Der Flug nach Cork war ziemlich entspannt, nur auf dem Hinweg fast eine Stunde zu spät dran, aber dafür war dann Domi auch schon am Flughafen. 
Am Freitag haben wir uns die Stadt angeschaut und auch auf den heiligen englischen Rasen in der Uni einen Blick geworfen. Viel gefährlicher als da drauf zu stehen kann es in der demilitarisierten Zone bei Blitz auch nicht sein.
Dieses “alte” Gebäude erinnert fast ein wenig an Harry Potter oder dergleichen, auf jeden Fall wirkt es sehr britisch (auch wenn die Iren das nicht gerne hören werden).
Sehr nett war auch der “English Market”, eine überdachte Halle mit verschiedenen Ständen für Fleisch, Gemüse und dergleichen mehr. 
Am Abend gabs ein Berg voller Hamburger und dann wurde sich in der Nachbar-WG versammelt. Das fande ich sehr cool, die Gemeinschaft in dem Studentenheim und auch, dass öfters zusammen gekocht wird.

Samstag sind wir dann wie schon erwähnt nach Kinsale gefahren, eine kleine recht hübsche Stadt am Meer und haben dort Fish&Chips bzw. nur Chips gegessen.
Abends ging es in die leider sauteuren irischen Pubs (meine Brieftasche ist immer noch ungesund dünn). Bemerkenswert fand ich, dass alles was sich Disco, Pub, Bar oder so nennt um Punkt 2 Uhr aufhören muss Musik zu spielen und schließen muss. Klingt auf den ersten Blick (welch schönes Paradoxon) ärgerlich, aber befördert eben auch Alternativen. Wir sind dann noch mit einer Studienkollegien von Domi und einem irischen Freund von ihr auf ein Baileys zurück in die WG. Das sich da entwickelnde Gespräch fand ich irgendwie viel interessanter, als wenn wir noch länger in der Disko rumgehampelt wären.

Nach einer ausgedehnteren Nachtruhe haben wir den Sonntag dann ruhiger angehen lassen und sind ins Kino gegangen (The Golden Compass).

Montag früh ging es auch schon zu nachtschlafener Zeit wieder zurück nach München.

Generell sind die Iren ein sehr lustiges Völkchen, den Dialekt versteht man auch, aber ich hab immer ein paar Sekunden gebraucht bis ich genau geblickt habe, was gemeint war.Das alles war aber kein Vergleich mit dem Dialekt von einem anderen Erasmusstudenten aus Linz (Name nur auf Anfrage), da war eigentlich alles zu spät. Den hinterletzten besoffenen lispelnden irischen Torfstecher kann man besser verstehen als den.

(Sobald Blitz wieder da ist, bekomme ich es vielleicht auch auf die Reihe, mal ein paar Bilder hochzuladen :-)) 

 

One reply


  1. Lukas und LOL!!!

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