Gyeongju

Dieses Wocheende war endlich der viel angekündigte Gyengju Trip.

Organisiert von unserer “International Student Organisation” gings am Samstag morgen los, erstmal 3 Stunden Busfahrt in den Lustigen Unibussen.

Gyeongju ist die ehemalige Hauptstadt des Königreiches Silla, eines der sog. Drei Königreiche die von ca. 0 bis 1000 Korea unter sich aufgeteilt haben und später dann auch die Hauptstadt des “unified Silla”. Das heißt, die Stadt ist um einiges Älter, als alles was wir bisher gesehen haben.

Angefangen hats mit Burial Mounds, Grabhügeln, der Könige – lustigerweise weis man bei den meisten nicht wer das war. Es war aber sehr interessant, vorallem als wir in einem rein konnte und uns die Struktur mal von innen ansehen konnten. Die Grabbeigaben waren echt mächtig, aber die Struktur denkbar einfach (Holzsarg, Holzkammer, Erde, Stein Stein Stein (~10m), Erde). Aber es war endlich mal was, was richtig alt war (1500 Jahre, ca)

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Dann gings in die Tempel Seokgulam (eine Grotte mit einem super schönen Buddha, als Steinmosaik – kranke sache, ne Statue zusammenzusetzen), und dann über einen superschönen Weg runter zum

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berümtesten und wohl auch größten Tempels des Landes, Bulguksa

Der Tempel ist verglichen mit allem was ich bisher gesehen habe gigantisch. Die Stellen die man auf den Bildern sieht, sind in Korea Berühmt und zieren unter anderem Geldstücke.

Die Nacht haben wir dann im fröhlichen Gelage und mit gigantischen Mengen산겁살 (Sankopsal, Schweinebauch den man sich selber Brät und dann im Salatblatt isst) in einem viel zu kleinem Raum verbracht und am nächsten Tag gings dann ins Gyeongju National Museum, um sich ein bisschen

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Tiefergehend zu informieren. Die Klocke die ihre seht ist riesig, und wenn man bedenkt wie alt das Ding ist (1200 Jahre) echt beeindruckend. Sonst wäre das Museum einigermassen interssant, man hat mal etwas über die Kultur Koreas vor 1000 Jahren erfahren. Ich bin immernoch faziniert davon, das dieses Land trotz der nähe zu zwei solchen Übermächten (China und Japan sind ja nicht wirklich weit weg ) seit so ewiger Zeit eigenständig ist.

Noch ein Wort zum Tourismus – das war jetzt das erste mal, das ich mit größerem Tourismus hier in berührung gekommen bin. Wie üblich, das meiste war inner-koreanisch, aber es war auch mal interessant zu sehen, wie Koreaner Tourismus haben. Sehr Sehr direkt auf den Tourismus eingestimmt, kaum verhellen. Das Gefühl “hilfe, ich will kein Tourist sein”kennt hier gar niemand!

Naja, ich leg mich wieder schlafen, bin etwas krank (ne Erkältung). Und morgen muss ich dann die TUM präsentieren. Lad die Powerpoints dann mal hoch ;)

잘자 (Good night ;) )

(und hier noch der Link auf die entsprechende Gallery:

Gyengu
 

One reply


  1. sankopsal – mashisayo

    ich vermiss den Herbst, hier ist es schon Winter…

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