Daejeon Expo-Park und Seoul

Diesen Mittwoch war hier Feiertag. Den haben wir genutzt, um am Fluss entlang zum Expo-Park zu fahren. Schade eigentlich, das man hier nicht im Sommer war, die Stadt ist für Koreanische Verhältnisse echt schön. Direkt vor der Uni ist nen Fluss, an dem man recht lustig langlaufen/fahren kann. Aber naja, wirklich schön würde ich das hier alles nicht bezeichnen ;)
(PS, mal wieder ein Split :)

1993 gabs eine Expo hier, und naja, was soll ich sagen. Nachdem ich auf der Expo 2000 war, kamm mir das alles sehr vertraut vor. Zwar um einiges kleiner hier, dafür gabs dann aber auch eine Monorail UND eine Seilbahn auf dem recht kleinen Gelände und verdammt viele sehr komiche Gebäude. Aber wie fasst alles was ich hier bisher gesehen habe, schaut es, obwohl es noch recht neu ist, doch irgendwie schon abbruchsreif aus.
Wir sind zwar nicht wirklich in die Gebäude rein, aber von aussen wirkt das alles ein bisschen verlassen und runtergekommen. Und plan und sinnlos in der Landschaft.
Aber die Fahrradtour war schön!

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Gestern (also Samstag) gings dann mit dem “Korean Camp” nach Seoul. Lustigerweise das erstemal, das ich im Zentrum des Landes war. Wir waren erstmal in Insadong, einer der eher touristischen Gegenden, was essen und ein bisschen durch die Gegend schauen. Dabei waren wir auf einem recht coolen Hochhaus

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und in einem “kleinen” Buddisischen Tempel.

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Ich mag diese Tempel echt. Es ist meistens eine Ansammlung von Gebäuden, mit einem oder zwei Schreinen. Das ganze ist frei zugänglich, und keiner stört sich an einem. Die Mönche, die es in jedem Tempel gibt, sind echt super freundlich, und erklären einem auch gerne mal was. Aber noch interessanter ist das Beten. Gerade in diesem Tempel in Seoul waren ca. 100 Frauen (ich vermute immernoch es war ein Frauentempel) am beten. Also 100 mal vor dem Buddha verneigen. Okay, schon etwas krass, aber die Ruhe und die Individualtität davon ist wesentlich schöner als das komische Gottesdienstzeugs der Christen. Hmm, hab mich etwas verrannt, ich glaub ich schreib da mal nen kompletten Blog-Artikel drüber.

Naja, nach dem Tempel und ein bisschen rumsitzen (mir gings vom Abend vorher noch verdammt schlecht, da waren wir an einer traditionellen Koreanischen Strassenbar und es war viel zu viel Soju – der Abend ist mir in verdammt schlechter erinnerung) gings dann zum Changdeokgung (einem der großen Paläste) – eigentlich eine super Sache. Aber leider war die Organisation sowas von bescheiden, das wir, eine Gruppe von 50 Leuten, die zu 97% kein oder sehr sehr wenig koreanisch sprechen, nicht passend zur Englischen Tour gekommen sind, sonder eben während einer Koreanischen Tour. Da man das alles nicht alleine erkunden darf, haben wir fast gar keinen Informationen bekommen, da hilft Wikipedia mehr. Aber die gesamte Anlage war echt wunderschön. Das nächste mal werde ich probieren, da am Donnerstag hin zu kommen, da kann man es dann selbstständig erkunden. (sonst nur in Touren)

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Übrigens ist hier das herangehen an Altertümer ein anderes als in Europa. Wenn war abbrennt (was recht einfach passiert, das 99% der Gebäude nur ein steinernes Fundament haben, der Rest ist eine tragende Holzkonstruktion und leichte Holzwände) wird es mit teilen von anderen, weniger wichtigen Gebäuden wieder aufgebaut. Auch sonst wird viel renoviert, erneuert und verändert, also sachen die wir nie machen würden.
Vorallem während der Japanischen Besetzung (Anfang des 20. Jahrhunderts) ist sehr sehr viel abgebrannt. Komischerweise, aber wohl bedingt durch die Bauweise, haben wir kaum was gefunden, was älter als 400 Jahre ist. Das älteste Gebäude in diesem Palast (ein “Tor”) ist übrigens von 1416. Europäische Kirchen sind dagegen echt Urzeitungetüme.

Soviel zu meiner Woche ;)

Bilder gibts

Seoul 6.10.

(Seoul) und

Expo Park

(Expo Park)

 

One reply


  1. Sieht echt interessant aus :) Ich freu mich schon auf näcshtes Wochenende ;)

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